Ein purrfektes Geschenk

Wenn es mal in LA regnete, dann richtig... Fluchend presste Kevin die Papiertüte an seine Brust und lief los. Warum hatte er nicht einfach das 'Parken verboten' - Schild ignoriert und sich direkt vor den Eingang gestellt?
Dicke, schwere Tropfen prasselten auf ihn herunter, durchweichten innerhalb von Minuten sein Jackett. Zum Glück hatte er wenigstens seine Baseballcap, so dass ihm der Regen nicht in die Augen lief. Dafür fröstelte er, lange bevor er seinen Wagen erreichte, denn der Regen war zu dieser Jahreszeit kalt. Klar, es war Februar. Selbst in Kalifornien gab es trübe Tage, und das hier war einer davon.
Als er am Auto ankam, legte er zuerst die Tüte hinein und nahm sich, trotz strömenden Regens, den Moment Zeit das nasse Jackett auszuziehen. Sein Shirt klebte genauso feucht an ihm, aber dagegen konnte er im Augenblick nicht viel machen. Die Klimaanlage im Wagen vielleicht schon.
Erschaudernd stieg er ein und zog die Tür zu, sperrte das Rauschen des Regens und den Verkehrslärm aus. Er warf einen kurzen Blick auf die Uhr. Er war viel zu spät dran... Neben ihm auf dem Sitz lagen frische Brötchen, er wollte noch Eier und Schinken braten und... Das hatte doch alles viel zu lang gedauert, wenn er zu Hause ankam war Shan garantiert schon auf... Soviel dann also zum Frühstück im Bett.
Seufzend griff Kevin nach der Papiertüte, und stöhnte entsetzt auf, als sein Blick darauf fiel. Er zog sie zu sich heran und öffnete sie – zumindest versuchte er es... Das nasse, braune Papier schien eine fruchtbare Symbiose mit seinem buntbedruckten Gegenstück einzugehen.
"Verdammter Mist!" Wütend starrte Kevin auf die feuchte Sonderausgabe von Shannons Lieblingscomic. 'Elfquest – the Wolfriders', die amerikanische Erstausgabe. Das Album in seiner Hand war fast so alt wie seine Frau, und er hatte über ein halbes Jahr versucht es hier in den Staaten zu bekommen. Der Marktwert lag zur Zeit bei etwa einhundertfünfzig Dollar, doch das war es nicht was Kevin so aufregte.
Er hatte es ihr zum Valentinstag schenken wollen, der war heute, und jetzt stand er mit leeren Händen da... Shannon und die Kinder warteten zu Hause auf ihn, er war längst überfällig, weil die Besitzerin des Ladens ihn um Autogramme für sämtliche Familienmitglieder gebeten hatte, und er nicht das Herz hatte ihr das abzuschlagen, und er hatte keine Zeit mehr etwas anderes zu besorgen. Shans Lieblingscomic schon gar nicht... Aufgebracht schlug er aufs Lenkrad.
Dann beruhigte er sich wieder und begann zu überlegen. Blumen? Nein, schlechte Idee. Im Gegensatz zu sämtlichen anderen Frauen, die er kannte, mochte Shannon keine Schnittblumen. Sie taten ihr leid, wenn sie verblühten, und das wiederum tat ihm leid, er konnte es nicht ertragen wenn Shan traurig aussah. Und eine Hibiskuspflanze oder eine Mondblumenranke – ihre Lieblingsblumen – waren auf die Schnelle auch nicht aufzutreiben.
Schmuck? Alle Frauen liebten Schmuck, auch Shan. Aber während Frauen im Allgemeinen Diamanten und Gold oder Platin schätzten, mochte Shannon indianischen Schmuck. Echten, keine Massenware. Entweder das, oder besondere Stücke, wie die Eheringe die sie beide trugen. Es hatte auch lange genug gedauert welche zu finden, bei denen Kevin spürte, dass sie Shannon gefallen würden. Das klappte heute nie und nimmer...
Betrübt nahm Kevin die Mütze ab und zerstrubbelte sich das feuchte Haar. Da musste doch noch irgendwas zu machen sein... Vielleicht eine Reise? Aber sie waren auf dieser Tour so viel unterwegs gewesen, und Shan hatte tief geseufzt, als sie aus Australien zurückkamen, und gesagt sie sei ganz froh, mal wieder eine Weile in den eigenen vier Wänden bleiben zu können.
Ein Gutschein war so schrecklich unpersönlich.
Bücher und CD's, die Shan gern haben wollte, kauften sie immer sofort.
Mit ihrer Waffensammlung kannte Kevin sich nicht genug aus, um etwas dazuzuschenken.
Mit so was wie einem Beauty-Wochenende konnte man ihr nicht kommen. Außerdem brauchte sie das nicht, sie war wunderschön, so wie sie war. Und ein Wellness-Wochenende wollte er ihr lieber selbst bieten, sie selbst massieren und verwöhnen, damit kein Masseur auf die Idee kam sie anzubaggern und ihr dabei vielleicht Angst einzujagen.
Kevin schnaufte und rieb sich über die Stirn. Was schenkte man jemandem, der alles hatte und, was er nicht hatte, jederzeit kaufen konnte? Dasselbe Problem wie bei ihm und seinen Backstreet-Brüdern.
Kevin seufzte erneut und wollte grade den Wagen starten, als jemand ans Fenster der Beifahrerseite klopfte. Zuerst sah er niemanden, doch dann entdeckte er den kleinen Jungen, der auf den Zehenspitzen stand und es grade so schaffte zum Seitenfenster hereinzuschauen. Er konnte nicht älter als Felan sein, vielleicht sechs.
Kevin sah sich um, doch außer dem Kleinen war der Bürgersteig leer. Der Junge war triefend nass, das Haar klebte ihm tropfend am Kopf und er wippte frierend von einem Fuß auf den anderen.
Kevin langte hinüber und öffnete ihm die Tür. "Komm rein, du holst dir da draußen noch eine Lungenentzündung."
"D-danke, S-sir." antwortete der Kleine höflich, aber zitternd.
Kevin drehte die Heizung höher und langte vom Rücksitz Aislinns Kuscheldecke, die er dem Jungen umlegte. Dankbar sahen schokoladenbraune Augen zu ihm auf.
"Ich bin Kevin, und wie heißt du?" wollte Kevin wissen.
"Kyle, aber die meisten nennen mich Tips." Kyle nestelte an seiner Jacke, die vorn eine große Beule aufwies. "Ich weiß, wer Sie sind, Sir. Meine Schwester hört die Musik, die Sie machen, und ich finde die auch ganz gut. Das ist auch der Grund, warum ich an Ihre Scheibe geklopft habe, weil ich... Ich möchte Sie fragen, ob... na ja... ich ein Autogramm kriegen kann."
"Sicher kannst du. Wenn ich hier irgendwas zum Schreiben finde." Kevin öffnete das Handschuhfach und räumte zwischen Sonnenbrillen, Sonnencreme, ein paar Spielsachen und viel Kleinkram herum, auf der Suche nach einem Kugelschreiber oder ähnlichem. "Was machst du denn bei dem Wetter hier draußen?"
"Das ist eine lange Geschichte..."
"Nun, ich hab Zeit, ich suche noch." Kevin lächelte ihm ermutigend zu. Er kam so oder so zu spät, und seiner Meinung nach hatte ein so junger Mensch, noch dazu bei Regen, nichts allein auf der Straße verloren.
"Naja, das war so... Mimi, das ist meine Katze, war ausgebüxt, weil ich vergessen hab die Tür zuzumachen. Das passiert mir leider öfter... Und sie war wohl mit einem Kater aus der Gegend zusammen, weil sie danach nämlich Babys gekriegt hat. Fünf Kleine, und da ist meine Mom sehr böse geworden auf mich. Sie hat gesagt, wenn die Kätzchen keine Milch mehr trinken, würden sie uns die Haare aufessen..."
"Deine Mom sagte wahrscheinlich, 'die Haare vom Kopf fressen'." vermutete Kevin. Er hatte inzwischen einen Kugelschreiber entdeckt und suchte jetzt etwas worauf er schreiben konnte.
"Kann sein..." Kyle schaute zu Boden und ließ die Beine baumeln. "Jedenfalls hat sie gesagt, ich soll zusehen, dass ich sie loswerde, sonst wirft sie sie in den Kanal."
Kevin stutzte einen Moment. Das war verdammt grausam, wenn man so was einem kleinen Jungen sagte.
"Und was hast du gemacht um sie loszuwerden?" erkundigte er sich.
"Ich bin allein mit ihnen hierher gekommen. Hatte sie in einen Pappkarton gesetzt. Dort drüber steht er noch, sehen Sie?"
Kevin folgte dem ausgestreckten Finger und entdeckte tatsächlich einen Karton, unter einem schmalen Vordach. Er war schon etwas aufgeweicht. An ihm war ein Zettel befestigt: 'Kätzchen für nette Leute. Kostenlos!'
"Und hast du es geschafft, dass sie alle ein neues Zuhause haben?" Kevin warf einen Seitenblick auf die Beule in Kyles Jacke, während er einen Tennisball signierte, der wohl zu Akelas Spielsachen gehörte. Oder war es einer von Brian? In Handschuhfächern landeten mitunter die seltsamsten Sachen.
"Fast." antwortete Kyle und wie auf Kommando bewegte sich die Beule und ein grau-weiß getigertes Kätzchen steckte seinen Kopf durch seinen Halsausschnitt. Neugierig blickte es sich um, die grünen Augen funkelten.
"Wird deine Mutter mit dir schimpfen?" wollte Kevin wissen. Er hielt dem Tier seine Hand zum Schnuppern hin, die es sofort mit den Pfoten umschlang und begann auf seinen Fingern herumzukauen.
"Ich glaub ja. Aber ich lasse nicht zu, dass sie dem Kleinen was tut. Lieber komme ich morgen wieder her und versuchs noch mal."
"Ich bin sicher, du schaffst das." Kevin lächelte ihm zu und der Junge lächelte zurück.
"Okay, junger Mann, wo wohnst du? Ich fahre dich nach Hause, nicht dass dir bei dem Wetter noch Flossen wachsen. Obwohl das deiner Katze gefallen könnte." Kevin schmunzelte, als Kyle lachte.
"76339 Arlington Road. Ein großes braunes Haus mit grüner Tür."
"Also, los geht’s. Schnall dich an, junger Mann, wir starten."

Die Arlington Road gehörte wirklich nicht zu den besten Adressen von LA. Alles war ein bisschen schmuddelig, wie ein unaufgeräumter Hinterhof. Die grüne Farbe blätterte von der Tür.
Kevins Wagen wurde verwirrt hinterhergestarrt. Klar dass man Offroader hier selten zu Gesicht bekam. Grade deswegen fuhr er Kyle bis direkt vor die Tür, damit der Kleine bei seinen Freunden ein bisschen angeben konnte.
Die erste Hälfte der Fahrt hatte Kyle offensichtlich genossen, doch während der zweiten Hälfte war er zunehmend schweigsam geworden und hatte schließlich mit Kevins Stift auf einem Stück Papier herumgekritzelt, das er aus der Jacke gezogen hatte. Vielleicht war ihm klargeworden, dass Kevin sehr viel Geld hatte, und das hatte ihn doch noch eingeschüchtert.
Jetzt sah er in Richtung der grünen Tür, als Kevin hielt. Einen Augenblick wirkte er unschlüssig, doch dann sah er zu Kevin auf, lächelte und schnallte sich ab. Ehe Kevin richtig reagieren konnte, war Kyle aus dem Wagen und rief ihm ein fröhliches "Auf Wiedersehen!" zu. Im nächsten Moment rannte er ins Haus und die Tür fiel hinter ihm ins Schloss.
Kevin sah ihm nach und wunderte sich. Dann zuckte er mit den Schultern und fuhr an, er kam schon viel zu spät nach Hause. Wenn das so weiterging, hatten Shan und die Kinder schon gefrühstückt wenn er kam.

Etwa zwanzig Minuten später rollte der Wagen die Auffahrt seiner Villa hoch. Der Regen war in beständiges Nieseln übergegangen.
Kevin biss sich auf der Unterlippe herum und dachte darüber nach, was er Shannon sagen sollte. "Sorry, Baby, ich hab kein Geschenk für dich... Es ist ganz durchgeweicht..." Oh Mann, das war vielleicht dämlich. Ihr dritter gemeinsamer Valentinstag ging ziemlich in die Hose.
Vor sich hinbrummend suchte Kevin seine Sachen zusammen, das durchweichte Comic und die Brötchen, als von der Brötchentüte etwas Weißes herunter, zurück auf den Sitz, fiel.
Kevin hielt inne und hob es auf. Es war das weiße Einwickelpapier eines Kaugummistreifens. Und es stand eine Nachricht drauf, in krakeliger Kinderschrift.
'Entschludigun aba bei dir hat sies guht' stand da.
"Oh-oh..." machte Kevin. Er stieg aus und ging um das Fahrzeug herum, öffnete die Beifahrertür und warf einen Blick unter den Sitz. Grüne Augen sahen ihm aus dem Halbdunkel entgegen.
"Was machen wir jetzt mit dir?" fragte Kevin das Kätzchen.
Das fühlte sich scheinbar sehr angesprochen, denn es kam unterm Sitz hervor und begann sich die Pfoten zu putzen.
Kevin schob eine Hand unter das kleine Tier und hob es hoch, hier im Wagen bleiben konnte es nicht und zurück zu Kyle konnte es auch nicht. Also kam es mit zu ihm, zumindest vorerst.
Grade als Kevin die Zentralverriegelung betätigte, entschloss der Himmel sich, nochmals alle Schleusen zu öffnen. Fluchend lief Kev zur Haustür, die Katze halbwegs geschützt unter dem nassen Jackett. Das war heute einfach nicht sein Tag...
Im Haus schlugen ihm Wärme und Wohlgerüche entgegen. Was für ein Kontrast zu draußen. Es duftete nach warmen Toast und Erdbeeren, ob der Duft jetzt von der Marmelade kam oder von Shans Kerzen, konnte Kevin nicht sagen.
Er ging durch den kurzen Korridor direkt ins Wohnzimmer, von wo leise Stimmen zu hören waren. Seine kleine Familie hatte es sich auf der Couch gemütlich gemacht, alle noch in Schlafsachen und mit Bademänteln darüber, oder, in Shannons Fall, mit Kevins Lieblingsflanellhemd. Sie sah darin viel besser aus als er, unglaublich sexy.
Shan blickte auf, als sie ihn bemerkte, nahm das Bild ihres nassen Gatten in sich auf, dem die Sachen am Körper klebten. Aber sie hielt nicht inne, sondern las den Kindern weiter vor, sie hatte versprochen das Märchen bis zu Ende zu lesen. Erst als sie das 'Und wenn sie nicht gestorben sind...' erreichte, das Felan mit "...dann leben sie noch heute." ergänzte, sah sie Kevin wieder an.
"Und wenn Daddy sich nicht die nassen Sachen auszieht, erkältet er sich noch heute. Wo warst du, Baby, wir haben schon gedacht du hättest dich verfahren."
"Nein, wir dachten, du hast dich verschwommen..." kicherte Felan und Aislinn quietschte vergnügt.
"Ich musste einen jungen Mann heimfahren, damit er nicht krank wird. Eigentlich war ich losgezogen um dein Valentinstagsgeschenk abzuholen, Baby, aber..." Kläglich hielt Kevin seiner Frau das feuchte Comicalbum entgegen.
"Um Himmels willen..." Shan stand auf und nahm es in die Hand, um das Cover zu betrachten. "Oh Baby, das ist so süß von dir..." Sie strich mit den Fingern über den aufgeweichten Einband und schlang dann die Arme um Kevins Hals. "Das werde ich gleich trocken legen, mal sehen was zu retten ist. Aber es ist sooo süß, dass du dir die Mühe gemacht hast. Ich liebe dich..." Sie drückte die Lippen einladend auf seinen Mund.
Am liebsten hätte er sie jetzt an sich gezogen, aber er hatte keine Hand frei und konnte das nasse Jackett nirgends ablegen. Und das zappelnde Etwas darunter auch nicht.
Plötzlich protestierte das Kätzchen laut, weil es zu wenig Freiraum bekam, und vier Köpfe fuhren hoch.
Was war das? wollte der Wolf wissen. Das klang wie eine Katze...
Kevin überlegte. Wie war noch mal Akelas Einstellung zu Katzen??
Das große weiße Tier kam auf ihn zu, während die Kinder auf die Couch kletterten um besser zu sehen.
Es riecht hier auch nach Katze... bemerkte Akela.
Shan sah Kevin fragend an. Zögernd schob er das Jackett beiseite, und das feuchte graugetigerte Fellknäuel blinzelte zu Shannon hoch. Einen Moment lang sahen die beiden einander verwundert an.
"Woher..." setzte Shan zu einer Frage an, doch Kevin kam ihr zuvor.
"Das ist eine längere Geschichte..."
Es sieht auch aus wie eine Katze. bemerkte Akela gekränkt.
"Es ist ja auch eine Katze..." erklärte Kevin ungeduldig.
Eine Katze... Der Wolf winselte. Womit hab ich das verdient... Sie wird mich kratzen und beißen und...
"Jetzt sei mal nicht so eine wehleidige Diva." schnitt Shan ihm das Wort ab. Sie lief in die Küche, Handtücher holen, während Felan und Linn sich um die langen Beine ihres Vaters sammelten, um das Kätzchen aus der Nähe zu sehen.
Ein paar Minuten später waren sowohl 'Kätschen', wie Linny das Fellknäuel nannte, als auch Kevin trockengerubbelt und mit heißer Milch versorgt. Unternehmungslustig trollte die kleine Grautigerkatze mit kugelrundem Bauch aus der Küche, wo Kevin Shan seine Erlebnisse des Vormittags berichtete, und beide Kinder auf allen Vieren hinter ihr her.
Das Kätzchen war völlig furchtlos, es hielt direkt auf den großen, bösen... na ja, zumindest schmollenden Wolf zu. Es erkletterte ihn, was Akela verdutzt zur Kenntnis nahm, und machte es sich auf seinem warmen Rücken zu einem Nickerchen bequem. Ein Bild wie aus einem Cartoon...
Akela gefiel das absolut nicht, mit einer geschmeidigen Bewegung stand er auf, und das Kätzchen kullerte von ihm herunter. Verwirrt blinzelte es, dann fing es in den höchsten Tönen zu maunzen an.
"Kätschen weint..." meinte Aislinn bekümmert, die aus Felans Armen, in die sie sich gekuschelt hatte, zusah. Mitfühlend bildeten sich erste Tränen in ihren Augen.
Ergebend seufzend ließ Akela sich fallen. Gegen eine Katze kam er vielleicht an, gegen Kevin ab und zu auch, aber gegen einen weinenden Welpen? Keine Chance... Er schob das Fellknäuel mit der Schnauze an seinen warmen Bauch, wo das Maunzen abrupt erstarb und einem rollenden Schnurren platzmachte.
Eigentlich gar nicht so schlecht, eine lebende Wärmflasche an der Stelle... Akela schleckte dem Kätzchen durchs Gesicht. Natürlich nur, weil da noch Reste von der warmen Milch klebten...
Shan und Kev kamen Arm in Arm herein. Mist, hatten die das jetzt etwa gesehen? Shans Grinsen nach schon.
Das hieß wohl, sie hatten jetzt ganz offiziell Familienzuwachs... Naja, warum eigentlich nicht, Aislinn liebte Tiere, und das Kätzchen war ja noch so klein... Noch...

 

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